Theater Biel Solothurn
Der Graf von Luxemburg
Operette von Franz Lehár
Dauer: 2:10 h inkl. Pause
Vorverkauf ab: 06.01.10
Als Lehár das Libretto zum «Grafen von Luxemburg» angeboten wurde, inspirierte ihn dieses so sehr, dass er innerhalb weniger Wochen eines seiner erfolgreichsten Werke komponierte. Es ist die Mischung aus französischer Lebenslust und mondänen Festen auf der einen Seite, Liebessehnsucht und der Suche nach dem Glück auf der anderen, die diese Operette bestimmen.
Lehárs Musik ist teils lyrisch, teils stürmisch, die übermütigen Orchesterpassagen unterstreichen wirkungsvoll die Verschwendungssucht des Grafen und ironisieren den liebestollen alten Freier. Der Titelheld ist ein ausgelassener Bonvivant, der sich nicht einmal dann die Laune verderben lässt, wenn alle seine russischen Güter konfisziert werden. Um wieder zu Geld zu kommen, nimmt er einen dubiosen Auftrag an: Er heiratet eine ihm unbekannte Dame, vermacht ihr seinen Namen und verspricht, sich nach drei Monaten wieder scheiden zu lassen. Auftraggeber ist der alte Fürst Basilowitsch, der noch einmal eine junge, schöne Frau sein Eigen nennen will.
Es kommt, wie es kommen muss: Unabhängig von der Hochzeit verlieben sich der Graf von Luxemburg und seine ihm unbekannte Gattin ineinander. Das Finale endet mit zweieinhalb glücklichen Paaren der alte Fürst aber muss sich unfreiwillig in sein Schicksal fügen ... Der Regisseur Thomas Schulte-Michels verspricht mit diesem «Graf
» an seine erfolgreiche Inszenierung von «La Périchole» anzuknüpfen.
Libretto:
Alfred Maria Willner,
Robert Bodanzky und
Leo Stein
Musikalische Leitung:
Moritz Caffier
Inszenierung:
Thomas Schulte-Michels
Bühne:
Thomas Schulte-Michels
Kostüme:
Tanja Liebermann
Chorleitung:
Valentin Vassilev
Chor:
Chor des Theaters
Biel Solothurn
Sinfonie Orchester Biel SOB
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