Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Spieltrieb
Nach dem Roman von Juli Zeh, für die Bühne bearbeitet von Bernhard Studlar
Zukunft IV
Dauer: 2:45 h inkl. Pause
Vorverkauf ab: 24.02.10
Vorverkaufsstelle: Info Baden
Zukunft IV
«Rohheit, Empfindung, Abhängigkeit sind die Themen, die Vontobel mit seinem Ensemble hautnah ergreifend in Szene setzt. Wir sind ergriffen.»
Hamburger Abendblatt
Die vierzehnjährige Ada ist neu an der Bonner Privatschule «Ernst-Bloch». Sie gilt als schwer erziehbar, aber auch als hochbegabt. Sie ist altklug, und vor ihrem scharfen Verstand erscheint die Welt langweilig und fad. Sie hat keine Wünsche, keine Überzeugungen, geschweige
denn Ideale, sie sehnt sich ebenso wenig nach Abenteuern und Revolten
wie nach Ruhe und Frieden. Aber Ada ist alles andere als depressiv, sie
ist lediglich Teil einer Generation, in der nüchterner Pragmatismus an
die Stelle von lästiger Moral getreten ist.
In Alev, einem älteren Klassenkameraden, findet sie endlich einen ebenbürtigen Gegenpart. Denn Alev ist eine männliche Sphinx: ein charmanter wie wortgewaltiger Verführer mit der «Intelligenz und Härte eines
Wahnsinnigen». Gemeinsam beginnen die beiden ein perfides Katz-und-Maus-Spiel mit ihrem Lehrer Smutek, das in grausamer Erpressung gipfelt.
Der junge, aus Zürich stammende Regisseur Roger Vontobel hat gemeinsam mit dem Dramatiker Bernhard Studlar diesen aussergewöhnlichen Roman für die Bühne bearbeitet.
Regie:
Roger Vontobel
Bühne:
Petra Winterer
Kostüme:
Dagmar Fabisch
Video:
Dirk Hermeyer
Dramaturgie:
Nicola Bramkamp
Mit:
Marco Albrecht
Irene Kugler
Max Mayer
Jana Schulz
Lydia Staeubli
Jürgen Uter
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